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Blick in die Halle 222 im November
1960
Die 152/II Werk-Nr. 008 war die erste Serienmaschine.
Besteller war die Deutsche Lufthansa (Ost), die diese auf ihren Mittelstrecken,
z.B. Berlin-Moskau, einsetzen wollte.
Nach den letzten Planungen der Flugzeugwerke hätte
Ende 1962/Anfang 1963 nach erfolgreichem Abschluß der Flugerprobung
die Lufthansa in den schnellen und prestigeträchtigen Strahlverkehrsflug
einsteigen können. Für die Streckenerprobung bis zur Zulassung
sollte neben der V4, V5 und 009 auch diese Maschine herangezogen
werden.
Dem ersten Strahlflugzeug der ostdeutschen Airline wurde
1961 die Registrierung "DM-SCA"zugeteilt.
Auffälligster äußerer Unterschied zu
den Versuchsmaschinen V4 und V5 ist das Fehlen der Meßeinrichtungen
an den Kraftstoff-Außenbehältern.
An deren Stelle sind in der Serienausführung die
Landescheinwerfer installiert.
Die "-008" sollte bereits mit Serientriebwerken "Pirna-014
A0" aus dem Industriewerk Ludwigsfelde ausgerüstet werden.
Diese waren bereits nach Pirna geliefert worden, um sie
auf den Versuchsprüfständen vorzubereiten. Zum Einbau kamen sie
nicht mehr./51/
Später war die Umrüstung auf A1-Triebwerke
geplant.
Zu Einbauuntersuchungen wurden in die rechte bzw. linke
Triebwerkszwillingsgondel eine Triebwerksattrappe eingebaut./Aktennotiz
Einbauuntersuchung Tw 014 A1, 03.11.60/
Auf dem Bild 1 rechts unten ist ein Teil der Bestuhlung
zu sehen.
Die "-008" soll zum Zeitpunkt der Auflösung der
Luftfahrtindustrie (März 1961) komplett für 58 Passagiere ausgestattet
gewesen sein./205/
In Bild 2 die Kabinenaufteilung.
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In /73/ wird der Abbruch der ersten Serienmaschine auf
den 05.April 1961 datiert.
Viele Jahre später, 1968, gelang dann erst der Sprung
in den Strahlluftverkehr in Form der TU-134, wenn man von den TU-124 der
Regierungsstaffel absieht.
Das erste Flugzeug trug dann die alte neue Registrierung
und die (Ost-)Deutsche Lufthansa nannte sich mittlerweile INTERFLUG /62/.
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