| 152 / I V2 |
wurde als Festigkeitszelle
für die statischen Bruchlastversuche zeitgleich mit der V 1 gebaut
und hatte auch deren Ausführung,
so z.B. den charakteristischen
offenen Bug.
Wichtige Tests wurden im
Sommer/Herbst 1958 durchgeführt, damit die V 1 zur Roll- bzw. Flugerprobung
zugelassen werden konnte.
Als Versuchshalle diente
die Halle 218.
Sie dient auch heute noch
in nahezu unveränderter äußerlicher Erscheinung zur Erprobung
des Rumpfes und der Tragflächen für den Airbus A340-600 durch
die IMA, Institut für Materialforschung und seine Anwendung.
Bild 1: V2 mit Seitenflosse
und geöffneter Frachtraumtür in der Halle 218
Bild 2: V2 bei Vorbereitungen
zur Festigkeitsprüfung im Wassertank (Dezember 1960) /50/
Durch die Prüfung der
gesamten Zelle in Wassertanks konnten die hohen und ständig wiederkehrenden,
wechselnden Belastungen
eines Flugzeuges simuliert werden.
So konnte z.B. nach der
Absturzserie der ersten Comet (1954) mit Hilfe eines solchen Wassertanks
die strukturelle Schwäche
der Comet 1 nachgewiesen werden.
Um aussagekräftige
Ergebnisse zu erzielen und einen gewissen Abschluß zu erzielen, wurden
die Versuche noch bis November 1962 (!) fortgesetzt.
Bild 3: Die malträtierte
V2 in Schönefeld(?)
Ein bislang unbeachteter
"Flug" einer 152 fand noch in den sechziger Jahren statt.
Die 152 V2 hing zu
Demonstrationszwecken am Haken eines Mil Mi-10K -Transporthubschraubers.
Der russische Hubschrauber
war auf dem Weg vom/zum (?) Aerosalon in Le Bourget und demonstrierte
auf einem Zwischenhalt in Berlin-Schönefeld seine Fähigkeiten./501/
Von diesem Schauspiel
soll es auch Fotos geben !!! Kann mir jemand eine Aufnahme zur Verfügung
stellen ?
1984 wurde die V2 in Berlin-Schönefeld
verschrottet /50/.
Bild 4: Der Wassertank
Anfang der neunziger Jahre