< ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT   Letzte Änderung: 22.10.2000
152 / I  V2

wurde als Festigkeitszelle für die statischen Bruchlastversuche zeitgleich mit der V 1 gebaut und hatte auch deren Ausführung,
so z.B. den charakteristischen offenen Bug.
Wichtige Tests wurden im Sommer/Herbst 1958 durchgeführt, damit die V 1 zur Roll- bzw. Flugerprobung zugelassen werden konnte.
Als Versuchshalle diente die Halle 218.
Sie dient auch heute noch in nahezu unveränderter äußerlicher Erscheinung zur Erprobung des Rumpfes und der Tragflächen für den Airbus A340-600 durch die IMA, Institut für Materialforschung und seine Anwendung.

152 V2 bei Bruchtests
Bild 1: V2 mit Seitenflosse und geöffneter Frachtraumtür in der Halle 218

152 V2 im Wassertank
Bild 2: V2 bei Vorbereitungen zur Festigkeitsprüfung im Wassertank (Dezember 1960) /50/

Durch die Prüfung der gesamten Zelle in Wassertanks konnten die hohen und ständig wiederkehrenden,
wechselnden Belastungen eines Flugzeuges simuliert werden.
So konnte z.B. nach der Absturzserie der ersten Comet (1954) mit Hilfe eines solchen Wassertanks
die strukturelle Schwäche der Comet 1 nachgewiesen werden.
Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen und einen gewissen Abschluß zu erzielen, wurden die Versuche noch bis November 1962 (!) fortgesetzt.

V2
Bild 3: Die malträtierte V2 in Schönefeld(?)

Ein bislang unbeachteter "Flug" einer 152 fand noch in den sechziger Jahren statt.
Die 152 V2 hing  zu Demonstrationszwecken am Haken eines Mil Mi-10K -Transporthubschraubers.
Der russische Hubschrauber war auf dem Weg vom/zum (?)  Aerosalon in Le Bourget und demonstrierte auf einem Zwischenhalt in Berlin-Schönefeld seine Fähigkeiten./501/
Von diesem Schauspiel soll es auch Fotos geben !!! Kann mir jemand eine Aufnahme zur Verfügung stellen ?
1984 wurde die V2 in Berlin-Schönefeld verschrottet /50/.

Wassertank
Bild 4: Der Wassertank Anfang der neunziger Jahre


< ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT     152/I V2   Bild 1: aus "Deutsche Flugtechnik" / Bild 2: Sammlung Jochen Werner / Bild 3-4: Sammlung Andreas Beutlich
1998-2001 by Frank Manke