Der MS-Flugsimulator bietet seit
der Version 6.1 (FS98) in Verbindung mit den Betriebssystemen Win98 bzw.
NT4 die Möglichkeit,
die Cockpitsicht nach außen
auf mehrere Bildschirme zu verteilen.
Besonders beim Sichtflug ist der ständig prüfende
Blick aus den Seitenfenstern sehr von Vorteil,
der Realismus wird drastisch erhöht, man hat den
Eindruck "in die Landschaft" zu fliegen.
Bild
1
Ausgehend von handelsüblichen Komponenten wurde
folgende Konfiguration für den "152"-Simulator entwickelt.
Dabei können einzelne periphere Hardwarebausteine
weggelassen oder später ergänzt werden, je nach Anforderungsprofil:
Hardware (siehe auch Bild 1):
Oben: drei Bildschirme, mindestens der mittlere sollte
ein 21"Monitor sein, um die Instrumente gut ablesen zu können.
Mitte: FlightSimYoke (Steuerhorn), dahinter Tastatur,
rechts daneben: Kartenhalter
Unten: Pedale
Rechts unten: Throttle Pro (Schubregler), daneben ACP
Compact (Eingabekonsole für Funk, Autopilot, Fahrwerk, Klappen usw.)
PC: Prozessor >500 MHz, 256MB RAM, Grafik z.B. Matrox
G400 32MB Dual Head + Elsa Winner 8MB, Sound
Software:
Zur Anwendung kommt noch der FS98, aufgrund der nicht
so hohen Anforderungen an die Rechnerperformance;
der PC hat immerhin drei (!) Bilder gleichzeitig zu berechnen.
Betriebssystem Win98 oder NT4 (zwingend für den
Einsatz mehrerer Grafikkarten).
Für den mittleren Monitor empfehle ich eine Auflösung
von 1024x768, für die Seitenfenster reichen 640x480.
Während das linke Seitenfenster voll dargestellt
wird, habe ich das rechte (eigentlich das verlängerte rechte Mittenfenster)
in der Größe so angepaßt,
daß es mit dem oberen Cockpitrand abschließt.
Das bringt auch Vorteile in der Bildwiederholrate, diese
liegt bei der genannten Konfiguration bei einfachen Szenerien bei ca. 15
fps (frames per second)
(German Airports mit voller Komplexität ohne Schatten
ca. 9 fps).
Eine Steigerung ist aber auf jeden Fall durch den
Einsatz schneller getakteter Prozessoren möglich.
Zum Vergleich: Austausch eines PII400 auf PIII500
brachte ca. 3 fps
- das mag sich wenig anhören, ist aber meistens
schon der Sprung von "rucklige" auf "flüssige" Darstellung.
Bild
2
Nach ein paar Arbeitstagen, die mit der Konfigurierung
des Systems ausgelastet sind, heißt es dann endlich:
"DM-ZYB - WIND TWO SEVEN ZERO - THREE KNOTS - CLEARED
FOR TAKE OFF RUNWAY 22 -
GUTEN FLUG".