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Letzte Änderung: 23.10.2000
Der "152"-Simulator
Beispielaufbau
Das Fliegen am Computer zieht nicht nur Luftfahrtbegeisterte immer mehr an.
Die Möglichkeiten, die die verschiedenen Flugsimualtoren für den PC bieten, reichen vom "einfachen" Sichtflug bis zur Abarbeitung kompletter Prozeduren nach Checkliste.
Beim MS-Flugsimulator besteht zudem noch die Möglichkeit, selbst Flugzeuge visuell und aerodynamisch nachzubilden,
sowie das Cockpit mit seinen typischen Instrumenten "nachzubauen".
Was lag näher, als die "152" als sogenanntes ADD-ON, für den Flugsimulator wiederzubeleben.
Auf den weiteren Simulations-Seiten stehen die Dateien für das Flugzeug und das Cockpit zum Download bereit.

Der MS-Flugsimulator bietet seit der Version 6.1 (FS98) in Verbindung mit den Betriebssystemen Win98 bzw. NT4 die Möglichkeit,
die Cockpitsicht nach außen auf mehrere Bildschirme zu verteilen.
Besonders beim Sichtflug ist der ständig prüfende Blick aus den Seitenfenstern sehr von Vorteil,
der Realismus wird drastisch erhöht, man hat den Eindruck "in die Landschaft" zu fliegen.

152-SimulatorBild 1
Ausgehend von handelsüblichen Komponenten wurde folgende Konfiguration für den "152"-Simulator entwickelt.
Dabei können einzelne periphere Hardwarebausteine weggelassen oder später ergänzt werden, je nach Anforderungsprofil:

Hardware (siehe auch Bild 1):
Oben: drei Bildschirme, mindestens der mittlere sollte ein 21"Monitor sein, um die Instrumente gut ablesen zu können.
Mitte: FlightSimYoke (Steuerhorn), dahinter Tastatur, rechts daneben: Kartenhalter
Unten: Pedale
Rechts unten: Throttle Pro (Schubregler), daneben ACP Compact (Eingabekonsole für Funk, Autopilot, Fahrwerk, Klappen usw.)
PC: Prozessor >500 MHz, 256MB RAM, Grafik z.B. Matrox G400 32MB Dual Head + Elsa Winner 8MB, Sound

Software:
Zur Anwendung kommt noch der FS98, aufgrund der nicht so hohen Anforderungen an die Rechnerperformance;
der PC hat immerhin drei (!) Bilder gleichzeitig zu berechnen.
Betriebssystem Win98 oder NT4 (zwingend für den Einsatz mehrerer Grafikkarten).
Für den mittleren Monitor empfehle ich eine Auflösung von 1024x768, für die Seitenfenster reichen 640x480.
Während das linke Seitenfenster voll dargestellt wird, habe ich das rechte (eigentlich das verlängerte rechte Mittenfenster) in der Größe so angepaßt,
daß es mit dem oberen Cockpitrand abschließt.
Das bringt auch Vorteile in der Bildwiederholrate, diese liegt bei der genannten Konfiguration bei einfachen Szenerien bei ca. 15 fps (frames per second)
(German Airports mit voller Komplexität ohne Schatten ca. 9 fps).
Eine Steigerung ist aber auf jeden Fall durch den Einsatz schneller getakteter Prozessoren möglich.
Zum Vergleich: Austausch eines PII400 auf PIII500 brachte ca. 3 fps
- das mag sich wenig anhören, ist aber meistens schon der Sprung von "rucklige" auf "flüssige" Darstellung.

Im EinsatzBild 2
Nach ein paar Arbeitstagen, die mit der Konfigurierung des Systems ausgelastet sind, heißt es dann endlich:
"DM-ZYB - WIND TWO SEVEN ZERO - THREE KNOTS - CLEARED FOR TAKE OFF RUNWAY 22 -
GUTEN FLUG".
 

152SIMULATOR       Fotos: Bild 1+2 Frank Manke

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